Die Legende von BacchustinoAls vor über 2000 Jahren die Römer Germanien besiedelten gründeten Sie auf einer ehemals keltischen Siedlung die Stadt Wormatia. Im Umkreis von mehreren Tagesmärschen siedelten die römischen Bürger und aufgrund des hervorragenden Klimas und der sehr guten Bodenverhältnisse gelang es ihnen Weinreben zu pflanzen und Wein zu erzeugen. Fleißig opferten die Winzer dem Bacchus und so war dieser gezwungen seine Gläubigen zu besuchen. Bacchus war angetan von der lieblichen Landschaft, den Hügeln, den Bergen und ganz besonders den Weinbergen. Bei seinen Wanderungen wurde er immer wieder auf die junge Kräuterfrau Tina aufmerksam gemacht, der es gelang immer neue Geschmackskreationen zu erfinden. Gegen Ende des Sommers, kurz vor der Rückkehr nach Italien, lud Bacchus zum Weinfest. Auch die Kräuterfrau Tina wurde gebeten an diesem Fest teilzunehmen und die Gäste mit ihren Mischungen zu erfreuen. Viele tausend Gäste trafen ein, man servierte Würstchen und Backfische und die Gewürz- und Kräuterweine der Kräuterfrau Tina. Ob aus diesem Fest der Dürkheimer Wurstmarkt oder das Wormser Backfischfest oder vielleicht auch beide Feste entstanden sind, ist nicht bekannt. Bacchus war von den Weinen so begeistert, dass er Tina zu immer neuen Bildern – wie er ihre Kreationen nannte - verleitete. Spät in der Nacht oder früh am Morgen – so genau kann das heute keiner mehr sagen – war Bacchus so berauscht, dass es der jungen Kräuterfrau Tina – die sich in den Gott verliebt hatte – gelang ihn zu verführen. In dieser Nacht zeugte Bacchus mit Tina einen Sohn von dem er nichts wusste, da er am nächsten Tag nach Italien in seine Heimat aufbrach. Im Frühling des darauffolgenden Jahres gebar Tina den Sohn des Bacchus und nannte ihn Da er aber im Rausch gezeugt wurde war ihm jeder Wein zu „dünn“, weshalb er diese Weine mit Weingeist verstärkte. Der hübsche und immer lustige Jüngling war besonders bei den Winzertöchtern sehr beliebt und er verdrehte etlichen den Kopf.
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